Anlässlich des 100-jährigen Unternehmensjubiläums im Jahr 2016 hat die BMW AG ihr gesellschaftliches Engagement ausgebaut. Seitdem bündeln die BMW Stiftung Herbert Quandt und die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG ihre Aktivitäten mit dem Ziel, global noch mehr Wirkung zu entfalten.

Aus diesem Grund wurden die beiden Stiftungen personell und operativ in der BMW Stiftung Herbert Quandt zusammengeführt und die Kapitalausstattung der BMW Stiftung Herbert Quandt deutlich verbessert. Um der zunehmenden internationalen Ausrichtung der Stiftung Rechnung zu tragen, wurde die Stiftung 2017 in BMW Foundation Herbert Quandt umbenannt.

Herbert Quandt sicherte 1959 die Eigenständigkeit von BMW und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung des Automobilkonzerns. In Würdigung seiner unternehmerischen Leistung gründete die BMW AG 1970 die BMW Stiftung Herbert Quandt.

30 Jahre später gründete die BMW AG zu Ehren ihres langjährigen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden eine weitere Unternehmensstiftung, die Eberhard von Kuenheim Stiftung. Diese fördert weiterhin eigene Projekte.

Mit ihren Responsible-Leadership-Programmen, dem globalen Netzwerk sowie ihren wirkungsorientierten Investments will die BMW Foundation Herbert Quandt die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen unterstützen. Im Verhältnis zwischen Stifterin und Stiftungen orientiert sie sich an den Zehn Empfehlungen für gemeinnützige Unternehmensstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Die BMW Group ist der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Sie beschäftigt weltweit über 124.000 Mitarbeiter und hat im Jahr 2016 über 94 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Das Unternehmen ist fest in Deutschland verwurzelt und global aufgestellt – mit Produktionsstandorten unter anderem in den USA, China, Indien und Brasilien. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Seit der Gründung 1916 ist Innovation ein Markenzeichen des Unternehmens, das schon früh auf Elektromobilität und Digitalisierung gesetzt hat. Die BMW Group ist zudem branchenübergreifend Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Ökologische und soziale Nachhaltigkeit, umfassende Produktverantwortung sowie ein Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen sind in der Strategie verankert. Als einziger Autobauer überhaupt wird das Unternehmen seit 1999 ununterbrochen im Dow Jones Sustainability Index gelistet.

Gesellschaftliches Engagement gehört zum Selbstverständnis der BMW Group. Das Unternehmen setzt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander – vornehmlich dort, wo es aufgrund der Kernkompetenzen am meisten bewirken und konkrete, messbare Verbesserungen herbeiführen kann. Es geht um langfristige Lösungsansätze, die international übertragbar sind und nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ spürbare Langzeitwirkung entfalten.

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der BMW AG wurde die Kapitalbasis der BMW Foundation Herbert Quandt deutlich erweitert. Es erfolgte eine Zuwendung der BMW AG in Höhe von 50 Millionen Euro, sowie eine Spende der Familien Stefan Quandt und Susanne Klatten in Höhe von 30 Millionen Euro.

Die BMW Foundation erzielte im Geschäftsjahr 2016 aus Zinserträgen, projektbezogenen Erlösen, sonstigen Erlösen und Spenden der BMW AG Erträge in Höhe von insgesamt 8.528.332 Euro. Für satzungsgemäße gemeinnützige Programme und Projekte und sonstige Aufwendungen der Stiftung wurden insgesamt 8.760.131 Euro verwendet. Der Fehlbetrag von 231.799 Euro wurde durch Rücklagen finanziert. Die Verwaltungskosten machten dabei einen Anteil von 9 Prozent (788.517 Euro) an den gesamten Aufwendungen aus.