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Louisa Mammeri

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Wer ist dein Held?

Isabelle Eberhardt.

 

Über Louisa Mammeri

Louisa Mammeri ist 2018 zur BMW Foundation Herbert Quandt gekommen, um das regionale Netzwerk in der MENA-Region weiter auszubauen. Dabei begeistert sie sich bereits lange fürs Netzwerken und Verknüpfen von ganz verschiedenen Menschen. So hat sie 2016 für das soziale Tech-Start-up Kiron Open Higher Education die Erweiterung nach Jordanien und Libanon vorangetrieben und Partnerschaften vor Ort geschlossen.

In dieser Zeit hat sie ihre Leidenschaft entdeckt, durch den Aufbau eines soliden Netzwerks, das gute Ideen vereint, Innovationen in bestehende Systeme zu bringen. Im Fall von Kiron war es das für Geflüchtete schwer zu durchdringende Hochschulsystem. Auch wenn sie derartige Hürden gerne abbaut, liebt sie die holprigen Straßen der Dörfer des südlichen Mittelmeers, die Diskussionen mit Taxifahrern und die levantinische Süßspeise aus Käse, Knafeh.

Auch mit anderen Orten des Mittelmeerraums fühlt sie sich verwurzelt. Ihre Familie väterlicherseits kommt aus Algerien, wo Louisa in der deutsch-algerischen Handelskammer Unternehmer und Politiker beider Länder zusammengebracht hat. Diese Erfahrung am Schnittpunkt zwischen Politik und Wirtschaft hat sie dazu inspiriert, Internationale Politische Ökonomie an der London School of Economics and Political Science zu studieren. Im Rahmen des Studiums ist sie erneut nach Algerien gezogen, um das Verhältnis des Staates gegenüber seiner Diaspora mit Blick auf Heimatüberweisungen zu untersuchen. Dabei hat sie gelernt, dass man mit Neugier und einem sensiblen Gefühl für bestehende Netzwerke schnell mit den richtigen Menschen in Kontakt kommt. Neben Algier hat Louisa auch in der französischen Mittelmeerstadt Menton gelebt, wo sie den arabischen Raum an der SciencesPo Paris studiert hat.

Mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen – insbesondere SDG#16: „Peace, Justice and Strong Institutions“ – hat sie sich bereits als Consultant im Pariser Büro der UNESCO beschäftigt, wo sie die 25. Edition des Weltpressefreiheitstags in Ghana mitorganisiert hat.