Deutschland und die USA verbindet eine unerschütterliche Freundschaft – diese Gewissheit der Nachkriegszeit wird zunehmend auf eine zähe Probe gestellt. Gerade deshalb ist es ein Herzensanliegen der Transatlantic Core Group, diese Beziehung auf ein neues Fundament zu stellen: Jenseits der herkömmlichen außen- und sicherheitspolitischen Diskussionen loten Führungspersönlichkeiten aus den Vereinigten Staaten und Deutschland neue gemeinsame Interessenbereiche und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

Im Vordergrund stehen innovative Lösungen für gesellschaftliche und politische Herausforderungen diesseits und jenseits des Atlantiks. Wie sieht die Berufsausbildung in den USA aus? Lässt sich das in Deutschland bewährte duale Ausbildungssystem auch in den Vereinigten Staaten anwenden? Was haben mexikanische Einwanderer in Chicago mit geflüchteten Syrern in Hamburg gemeinsam?

Die Mitglieder der Gruppe, die über einen Zeitraum von zwei Jahren zusammenarbeiten, bestimmen ihre Agenda selbst. Es geht um ein besseres Verständnis für die gemeinsamen Herausforderungen, nachhaltige Lösungen und darum, die transatlantische Partnerschaft mit neuem Leben zu füllen. Eines der Projekte, die in diesem Prozess entstanden sind, ist Connected Cities. Ziel ist es, die institutionelle Dimension der bereits bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Chicago und Hamburg durch zivilgesellschaftliche Netzwerke zu ergänzen.

Die BMW Foundation Herbert Quandt hat die Initiative 2015 gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung, dem Chicago Council on Global Affairs und dem Atlantic Council gestartet. Nach zwei Jahren wechseln die Mitglieder der Core Group: Das alte Team wird Teil des größeren BMW Foundation Responsible Leaders Network und verfolgt die gestarteten Projekte weiter. Das neue Team entwickelt neue konkrete Ideen zur Zusammenarbeit.

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